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    Impuls der Woche

Aktuelles Vorwort der Pfarrnachrichten

Liebe Leserinnen und Leser unserer Pfarrnachrichten!

 

man versucht Jesus hereinzulegen im Evangelium des 32. Sonntags! Die Gruppe der sogenannten Sadduzäer glaubt – im Gegensatz zu Jesus und den Pharisäern – nicht an ein Leben nach dem irdischen Tod. Die Sadduzäer versuchen darum durch ein Gedankenexperiment die scheinbar falsche Überzeugung Jesu vorzuführen: eine kinderlose Frau würde nacheinander sieben Brüder heiraten; immer nachdem der, der grade ihr Mann ist, verstorben ist, heiratet sie den nächsten; wer wäre wohl dann im Himmelreich ihr Mann? 

Die Sadduzäer tun etwas, was auch heute noch ganz verbreitet ist: man projeziert die Erfahrungen, die man bisher im Leben gemacht hat, auf die eigene Vorstellung von Ewigkeit und Himmelreich. Bei genauerer Betrachtung ist das etwas infantil, Kinder machen das auch in den tollsten Bildern. Aber nicht wenige Erwachsene stellen sich das ewige Leben als eine post mortem Fortführung des irdischen Lebens vor. Jesus macht den Zuhörern klar, dass ihre Vorstellungen falsch sein können. Jesus drückt das so aus, dass „Die aber, die gewürdigt werden, an jener Welt … teilzuhaben,… nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und als Kinder der Auferstehung zu Kindern Gottes geworden sind.“ (LK 20, 35-36). Dass aber die Toten auferstehen, belegt Jesus den Zuhörern dadurch das Moses Gott den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nennt, die zwar gestorben sind; Gott aber kein Gott von Toten sei.  

Jesus sagt damit, dass das Himmelreich unsere Vorstellungen immer je übersteigt. Aber nicht nur das! Jesus macht ganz wunderbare Zusagen: man ist in jener Welt den Engeln gleich, man ist KInd der Auferstehung und Kind Gottes! Ich denke, dies ist eine gute Zusage, vor allem in diesen Herbsttagen und vor dem Hintergrund der vielen Gedenkfeiern, die wir zuletzt hatten.

 

Mit den besten Grüßen, auch im Namen des Seelsorgeteams,

Ihr

Norbert Huthmacher
Diakon

 

 

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