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    Impuls der Woche

Aktuelles Vorwort der Pfarrnachrichten

Liebe Leserinnen und Leser unserer Pfarrnachrichten!

 

Weihnachten! – Hochfest der Geburt des Herrn! „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“, (Joh 1,14) so lautet die wichtigste Aussage zum Weihnachtsfest. Wir feiern nicht irgendetwas, sondern, dass das Wort Gottes Menschengestalt annahm. Das Wort Gottes ist Kind geworden in Jesus Christus, Gottes Sohn. Der Satz vom Wort, das Fleisch geworden ist, enthält den Grund unserer Freude an Weihnachten. Wir stehen vor diesem Geheimnis und bringen eigentlich vor Staunen kein Wort heraus. Wir scheinen keine Worte zu finden, mit denen wir sagen könnten, wie uns das fleischgewordene Wort Gottes erfasst. So ergeht es nicht nur uns, sondern auch der ganzen Schöpfung. Im Buch der Weisheit lesen wir: (18,14) „Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel.“ Alles scheint wie erstarrt, und jeder und jedes merkt: jetzt geschieht etwas Einmaliges noch nie Dagewesenes. Man kann sich diesem großen Geheimnis nur in aller Stille nähern, um es vielleicht etwas zu begreifen. So erging es zuerst den Hirten, die sich in der Stille und Dunkelheit der Nacht aufmachten zur Krippe. Sie erkannten in diesem Kind, dass Gott etwas Großartiges vollbracht hatte, sie knieten nieder und beteten an. Gott wird Mensch. Wir sprechen auch von einem „Heiligen Tausch“ oder einem „Wunderbaren Tausch“. Dadurch wird ihm, Gottes Sohn, abverlangt, Schmerzen zu empfinden, Gut und Böse zu unterscheiden, alles was zum Menschsein gehört – auch den Tod. Dadurch, dass Gott Mensch wird, bekommen wir Anteil an seiner göttlichen Natur. Ich stoße als Mensch dadurch in eine ganz andere Dimension vor. Irenäus von Lyon sagt: „Gott ist Mensch geworden, damit der Mensch Gott wird.“ Vielleicht versuchen wir es einmal, sich dem Kind in der Krippe, diesem heiligen, wunderbaren Tausch, dem fleischgewordenen Wort Gottes in Stille zu nähern und sich von dem Glanz der Weihnacht, der geweihten Nacht, gefangen nehmen zu lassen.

Für das Pastoralteam

Euer und ihr

Norbert Kriesten
Diakon

 

 

 

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